Daybreakers - Der Film

Mit Ethan Hawke, Willem Dafoe, Isabel Lucas und Sam Neil

Ab 9.Juli in Deiner Videothek und ab 27. August 2-Disc-Special-Edition überall im Handel!

Für diese Website benötigen Sie Flash 9 und Javascript sollte aktiviert sein!


Hier der Inhalt der Seite:

HOME

»Man nehme 'Matrix' und '28 Days later' ... und raus kommt 'Daybreakers'!« VARIETY

»Originell, unheimlich und action-geladen!« FANGORIA MAGAZIN

»Eines der Horrorhighlights des Jahres 2010« DVD SPECIAL

»...actiongeladene Mischung aus 'Matrix' und 'Blade'...« INTRO.DE

»Ein bestechend klar und elegant gestylter Thriller!« NEW YORK TIMES

»...vermutlich der beste Vampirfilm der letzten 10 Jahre« CINETREND.DE

»...ein elegantes Kino-Highlight, der australischen Zwillinge Michael und Peter Spierig, das neuen Pep ins Vampir-Genre bringt!« ROLLING STONE

Daybreakers Trailer, deutsch

STORY

Im Jahr 2019 beherrschen fast ausschliesslich Vampire die Erde.

Die noch wenigen, letzten lebenden Menschen werden von ihnen wegen ihrem kostbaren Blut gejagt.
Vampir Edward Dalton (Ethan Hawke) ist Hämatologe und arbeitet verzweifelt an der Herstellung von künstlichem Blut um die Weltbevölkerung weiterhin zu ernähren. Doch dann trifft er auf eine Gruppe menschlicher Überlebender, die nicht nur eine Lösung für das Problem anbieten kann, sondern etwas weit Besseres offeriert: Heilung.
Zusammen mit dem Ex-Vampir Cormac (Willem Dafoe) und seinen Leuten hat Dalton nun ein neues Ziel vor Augen.

Aber nicht jeder Vampir will wieder zum Mensch werden.

Der Kampf um menschliches Blut hat begonnen ...

CAST / CREW
PRODUKTIONSNOTIZEN

Nach ihrem großen Erfolg mit dem Zombie-Horrorfilm UNDEAD haben sich die Spierig-Brüder mit ihrem neuen Projekt DAYBREAKERS, einem futuristischen SciFi-Thriller, dem Vampir-Genre zugewandt. Aber anstatt sich auf die bekannten Vampir-Vorlagen von Bram Stoker oder Anne Rice zu beziehen, haben die Spierig-Brüder mit Daybreakers das Genre eine Stufe weitergeführt und einen Vampir-Thriller fürs neue Jahrtausend geschaffen. In ihrer Welt, die zeitlich gar nicht so weit von unserer entfernt ist, sind alle Menschen, vom Schulmädchen bis in die Geschäftsetagen, Blutsauger.
„DAYBREAKERS stellt die Frage, wie wir Menschen uns verhalten und anpassen würden, wenn wir morgen alle Vampire wären“, so Michael Spierig. „Er dreht die Konventionen der Vampirfilme eine Stufe weiter, ohne dabei das, was wir an dem Genre so sehr lieben, aus den Augen zu verlieren.“

Die Originalität des Films und gleichzeitig sein versteckter Sinn für Humor wird gleich in der Anfangssequenz deutlich: Vampire sind in der Dunkelheit auf dem Weg zur Arbeit und stellen sich vor einem Starbuck’s in die Schlange, um sich eine kleine Ration Blut abzuholen. „Anstatt sich in dunklen Höhlen und Schlössern oder unterirdischen Verließen zu verstecken, haben diese Vampire sich entschieden, ihren Platz im Leben (oder Tod) zu akzeptieren, und sind in die Vorstädte zurückgekehrt“, so Peter Spierig. „Sie haben sich in ihrem täglichen bzw. nächtlichen Alltag eingerichtet, mit dem Unterschied, dass sie ein paar ‚Vampir’-Anpassungen vorgenommen haben.“

Doch am Anfang der Nahrungskette zu stehen, birgt auch seine Gefahren. Menschen, die einzige Nahrungsquelle der Vampire, machen nur ca. 5% der Erdbevölkerung aus, und diese Zahl sinkt ständig. Die Massenpanik unter der Bevölkerung angesichts des Verschwindens der ehemals so reichlich verfügbaren Ressourcen ist durchaus vergleichbar mit unserer derzeitigen globalen Situation. „DAYBREAKERS hat viel von den großen Science-Fiction-Filmen der 50er Jahre gemein“, meint Produzent Chris Brown. „Die wollten als Kommentar zur damaligen politischen Situation gesehen werden und bezogen sich auf den Kommunismus oder die Atombombe. Spannend ist, dass DAYBREAKERS eigentlich dasselbe macht. Es gibt zwar eine Menge Blut und Gewalt, aber der Film hat darüber hinaus viel mehr zu sagen.“
„Die alten Genre-Filme sind wie Punk-Rock, und dieses Gefühl hatte ich von Anfang an auch bei DAYBREAKERS“, so Ethan Hawke, der Ed Dalton spielt, einen Hämatologen, der selber ein Vampir ist. „Der Film ist nur so durchflossen von ‚counterculture’.“ (Gegenkultur)

„Wir lieben dieses Genre, wir sind damit aufgewachsen“ meint Michael Spierig. „Seit wir denken können, faszinieren uns SciFi-Horror-Filme. Nicht nur, weil sich bei einem Horrorfilm der Magen so schön umdreht, sondern vor allem, weil man endlose kreative Möglichkeiten hat.“

Nachdem sie ihr 16-seitiges Treatment an Lionsgate verkauft hatten, haben Michael und Peter Spierig über zwei Jahre zusammen mit Lionsgate an dem Script gearbeitet. Produzent Chris Brown war überwältigt, als er den ersten Entwurf gelesen hatte. „“Die Idee war so genial. Genre-Filme sind super, aber einem etablierten Genre einen komplett neuen Aspekt hinzuzufügen war es, was dieses Drehbuch so besonders machte.“ Schon bei ihrem ersten Treffen wussten die Spierig-Brüder, dass sie in Chris Brown den idealen Produzenten gefunden hatten. „Wir hatten dieselben Filme gesehen, sprangen auf dieselben Ideen an. Wobei ich wahrscheinlich noch mehr Horror-Filme gesehen hatte als die beiden. Wir drei waren so große SciFi-Horror-Fans, dass unser erstes Meeting eher einer Fan-Convention glich.“
Für die Besetzung der Rolle des Ed Dalton hatten die Brüder immer geträumt, Ethan Hawke gewinnen zu können und die Rolle von Anfang an auf ihn angelegt. „Wir finden, dass Ethan in seiner Schauspielkarriere immer sehr gute Entscheidungen getroffen hat“, so Michael Spierig. „Er sucht sich immer sehr interessante Projekte aus. Er ist intelligent, interessant und legt viel von sich persönlich in die Rolle. Wir wussten zwar nicht, ob er überhaupt Interesse haben würde, aber er war es, den wir von Anfang an haben wollten.“

Ethan Hawke gibt zu, dass er zunächst etwas skeptisch war, bei einem Genre-Projekt zuzusagen, aber während er das Skript las, hat ihn die Komplexität des Themas sofort angesprochen. „Ich wollte es zunächst nicht mögen“, erinnert er sich. „Ich hatte mir vorgenommen, zumindest 10 Seiten zu lesen, aber schon nach Seite 5 wusste ich, dass ich diesen Film machen wollte. Mir war sofort klar, dass es eine solche Geschichte vorher noch nicht gegeben hatte und mir dieses Projekt in jedem Fall großen Spaß machen würde. Meine Hoffnung ist, dass der Film auch bei denjenigen, die von Anfang an sagen, dass sie Genre-Filme grundsätzlich nicht mögen, funktionieren wird – so, wie es bei mir der Fall war. Und diejenigen, die sagen, dass sie diese Filme mögen, von diesem absolut begeistert sein werden.“
Der Held von DAYBREAKERS ist Ed Dalton, eine Vampir und Hämatologe, der die Aufgabe hat, einen Ersatz für das menschliche Blut zu erfinden, bevor der „menschliche Lebensmittelvorrat“ aufgebraucht ist und die Vampire verhungern. Im Unterschied zu den meisten anderen Vampiren fühlt sich Ed, was seinen Vampir-Zustand anbelangt, in einem moralischen Konflikt. Zwar hat auch er Verlangen nach menschlichem Blut, aber er weigert sich, das Blut zu trinken und wird so immer schwächer. „Ich glaube, Peter und Michael werden sagen, die Geschichte von Ed ist die Geschichte vom Phönix aus der Asche“, sagt Hawke. „Eigentlich ist er tot, und doch steht er aus der Asche auf. Es ist die Geschichte von einem, der eigentlich schon tot ist und plötzlich zu einem lebendigen Wesen wird, und das ist doch eine gültige Allegorie auf alle von uns.“
Peter und Michael Spierig waren begeistert davon, wieviel Hawke bei den Dreharbeiten einbringen konnte.
„Ethan stellt sich nicht nur einfach hin und spricht seinen Text runter“, sagt Peter. „Er brachte immer wieder sehr kluge Ideen mit ein. Er ist selber Regisseur und Autor, und versteht sehr viel von Geschichten und Charakteren.“
Hawke erzählt, dass er bei diesem Film zum ersten Mal mit zwei Regisseuren gleichzeitig gearbeitet hat und hatte wider Erwarten viel Spaß dabei. „Ich dachte immer, wenn es zwei Regisseure gibt, dann müsste einer der beiden der Regisseur und der andere der Drehbuchautor sein. Aber bei Peter und Michael sind beide gleichermaßen der Regisseur. „Am ersten Tag“, erinnert sich Hawke, „kam der eine zu mir und sagte‚ mir hat es gut gefallen, als du an dein Ohr gefasst hast`. Aber dann kam der andere zu mir und sagte „bitte, fass nicht an dein Ohr!’ Aber irgendwie hat mir das gefallen, denn so ist mir klar geworden, ist gibt kein ‚richtig’ oder ‚falsch’, sondern nur Präferenzen. Das gibt einem ein gewisses Gefühl von Freiheit.“
Nachdem sie Hawke gecastet hatten, sprachen die Spierigs Willem Dafoe für die Rolle des „Elvis“ an, denn schon lange hatten sie den Schauspieler für die Vielfältigkeit seiner Rollen bewundert. „Ich schaue mir zunächst immer die Person an und das, was sie tut, und dann stelle ich mir die Frage, ob ich dieses Abenteuer als Schauspieler erleben möchte“, sagt Dafoe. „Oftmals sind in einem Genre-Film wie diesem die Regisseure mehr an den Special Effects interessiert als an den Schauspielern. Für die Spierig-Brüder ist das Filmemachen etwas sehr persönliches. Für ihren ersten Film mussten sie die Kreditlinie ihrer Kreditkarte überziehen und in ihrem Hinterhof drehen, aber irgendwie haben sie es geschafft, den Film zu realisieren. Die beiden sind keine Karrieristen. Sie haben eine große Leidenschaft fürs Filmemachen und dies ist die Sprache, die sie am besten sprechen.“
Sam Neill hatte vorher noch nie einen Vampir gespielt, aber er hat sofort die Chance genutzt, die Rolle des Bromley zu übernehmen, den korrupten Vorsitzenden einer Firma, die Menschen wegen ihres Blutes züchtet. „Worüber ich wirklich gelacht habe und eigentlich der Grund war, das Script unbedingt weiterlesen zu wollen, war die Szene, in der alle Vampire bei Starbuck’s in der Schlange stehen um ihre Blutration abzuholen“, so Neill. „Das schien eine total abgedrehte Welt zu sein. Und die Rolle hat mir richtig gefallen.“
Bromleys ‚menschliche’ Tochter Alison wird von der Newcomerin Isabel Lucas gespielt, die dem australischen Publikum durch ihre Rolle in der TV-Serie „Home and Away“ bekannt sein dürfte. „Michael und ich hatten Isabels Show nie gesehen“, gibt Peter Spierig zu, „aber nach ihrem Vorsprechen war sofort zu sehen, was für eine herausragende Schauspielerin sie ist. Sie fügte der Rolle noch mehr Ehrlichkeit und Verletzlichkeit hinzu.“ Alison, die sich im Film über zehn Jahre lang zusammen mit den ‚Menschen’-Rebellen versteckt hielt, trifft in einem Showdown am Ende des Films zum ersten Mal nach Jahren ihren Vampir-Vater. „Es war eine große Freude zu sehen, wie gut Isabel und Sam zusammen arbeiteten“, betont Michael Spierig. „Sie stand Sam in nichts nach und ist völlig in ihrer Rolle aufgegangen.“
Die australischen Schaupieler Claudia Karvan und Michael Dorman vervollständigen den Cast. „Claudia ist in Australien eine großer Fernsehstar, außerhalb des Landes allerdings nicht ganz so bekannt“, erklärt Brown. „Aber ich bin sicher, sie wird die große Entdeckung werden. Claudia spielte 2009 auch schon in Jamie Blanks Remake von LONG WEEKEND an der Seite von JIM CAVIEZEL. Sie brachte eine enorme Erfahrung mit ans Set war eine guter Ausgleich zwischen Ethan und Sam. Und auch Michael ist eine tolle neue Entdeckung für uns. Als wir jemanden für die Rolle von Ethans Bruder suchten, kam Michael Dorman zum Vorsprechen und seine Performance hat uns förmlich von den Sitzen gerissen. Er war einfach fantastisch.“
Die Regisseure geben zu, dass sie zunächst etwas eingeschüchtert waren von der Vorstellung, mit so erfahrenen Schauspielern wie Ethan Hawke, Willem Dafoe und Sam Neill zu arbeiten. Aber ihre Ängste lösten sich bald. „Für etwa 5 Minuten war es furchteinflößend“, erzählt Michael lachend. „Doch dann merkst du, du bist hinter deinem Zeitplan her, du hast das Budget überzogen, und es gibt eigentlich nur noch Augen zu und durch. Alle Schaupieler waren sehr pragmatisch und auf dem Boden der Tatsachen, so dass sie es uns sehr einfach machten. Sie wollten alle einfach nur gute Arbeit abliefern.“
Die präzise Vorbereitung der Spierig-Brüder auf den Dreh, der 2007 in Queensland begann, half, dass die Produktion so reibungslos wie nur möglich durchgezogen werden konnte. „Ihre Vision davon, wie der Film aussehen sollte, und welche Wirkung sie erzielen wollten, hat sich im Laufe des Drehs nicht ein einziges Mal verändert“, so Brown. „Jede einzelne Einstellung, die sie drehen wollten, hatten sie in einem Storyboard vorbereitet, und auch die Special Effects haben sie selber gemacht. Und das ist jetzt nur der technische Aspekt der Produktion. Da sie ja auch selber das Drehbuch geschrieben haben, hatten sie eine ganz klare Vorstellung von den Charakteren im Film und konnten dies auch präzise vermitteln.“
Designer George Liddle war sowohl für das Produktionsdesign als auch für die Kostüme zuständig und konnte so einen ästhetischen Look schaffen, der wie aus einem Guss zu sein schien. Laut Liddle haben er und die Regisseure bewusst versucht, den typischen „Gothic-Look“ der Vampirfilme zu vermeiden. „Wir wollten eine Welt schaffen, die für sich steht, mit futuristischen Akzenten“, meint er. „Wir haben eine Menge Fotos und Bücher angesehen, an denen wir uns orientiert haben. Unsere Vampir-Welt ist sehr kalt, mit vielen Grau- und Schwarzweiß-Tönen, und die Kostüme greifen diese Farben auf. Unsere Sets sind sehr modern und kantig, mit zahlreichen grauen und schwarzen Blöcken ausgestattet, und mit fluoreszierenden Röhrenlampen beleuchtet. Die menschliche Welt hingegen hat wesentlich mehr Wärme und warme Töne.“
Kameramann Ben Nott hat eng mit Liddle zusammengearbeitet, und sie haben versucht, so viele Lichter wie möglich in das Set einzuarbeiten, damit sie nicht so viele Lichtquellen von außen verwenden mussten. Nott meint dazu: „Jeder Kameramann arbeitet so eng wie möglich mit dem Produktionsdesigner zusammen, das ist ein ganz wesentlicher Faktor, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Ich schätze Georges Arbeit sehr und es war eine große Freude für mich, dass ich die Möglichkeit hatte, mit ihm zusammenzuarbeiten.“
Eine weitere wesentliche Entscheidung war, den Film komplett digital zu drehen. „Wir fanden, dass der cleane, leicht steril wirkende Look des digitalen Materials wunderbar zu unserer Vampir-Welt passen würde“, so Nott. „Diese Welt ist sehr hedonistisch, es wird geraucht, getrunken, man kümmert sich nicht so sehr um seine Umgebung. Und so wollten wir in dieser Welt so wenig Farbe wie möglich haben. Wir haben uns hier bewusst für kühle, monochrome Farben entschieden.“
Special Make-Up Designer Steve Boyle, der schon bei UNDEAD mit den Spierig-Brüdern zusammengearbeitet hatte und außerdem an großen Produktion wie Matrix 2 und 3 so wie KingKong beteiligt war, hatte eine der schwierigsten Aufgaben in der Produktion: sowohl eine Armee Vampire zu kreieren als auch verschiedene „Subsiders“, also Vampire, die das Blut der anderen Vampire getrunken und sich in Monster verwandelt haben. Boyle erinnert sich: „Peter und Michael sagten mir, ich solle an alle Vampirfilme denken, die ich kenne, und danach alles vergessen, was ich gesehen hatte! Sie wollten sich auf die menschliche Seite der Vampire konzentrieren. Für uns waren die „Subsiders“, verzweifelte und kranke Menschen, vergleichbar mit Drogensüchtigen. Sie haben Bisswunden an den Armen, weil sie ihr eigenes Blut verfüttert haben, Flügel und verformte Rücken.“
Um die „Subsiders“ zu kreieren hat Boyle eine Ganzkörper-Anzug aus Latexschaum und Silikon hergestellt. Es dauerte ungefähr 11 Stunden, den Schauspielern diesen Anzug anzulegen. „Die Schauspieler mussten zunächst komplett nackt sein und dann wurde der Anzug angeklebt (es gab keinerlei Reisverschlüsse)“, so Boyle, „zusammen mit den Flügeln, den Kontaktlinsen und den Zähnen. Die einzigen Teile, die nicht geklebt waren, waren die Fersen und das Innere der Ohren. Es war ein wahnsinniger Aufwand, aber es hat sich gelohnt. Die größte Herausforderung dabei war aber, pünktlich fertig zu werden.“
Boyle hat über 250 Sets Reißzähne und 250 Sets Kontaktlinsen hergestellt. „Nachdem alle Schauspieler gecastet waren, haben wir die Kontaktlinsen direkt an die Augen angepasst und drei verschiedene Arten hergestellt: die für die gesunden Vampire, die kranken Vampire und die für die ‚Subsiders’. Diese Linsen waren richtig blutunterlaufen. Mit den Zähnen sind wir ebenso verfahren und es gab auch hier für jedes Vampir-Stadium ein eigenes Gebiss.“
Boyle betont noch einmal, wie gut die Zusammenarbeit mit den Spierig-Brüdern war und wie viel kreative Freiheit sie ihm ließen.

Das Ergebnis dieser fruchtbaren und kreativen Zusammenarbeit ist ein Vampir-Film, den es in dieser Form bisher nicht gab. „Wir waren in der glücklichen Lage, mit Hilfe unserer herausragenden Crew und dem Cast eine Welt erschaffen zu können, so, wie wir sie uns vorgestellt haben,“ sagt Peter Spierig. „Unser Ziel war es, dem Genre-Fan all das zu geben, was er von einem guten Vampir-Film erwartet, aber dies auf eine neue Art und Weise zu tun, die bisher so noch nicht zu sehen war. Und ich denke, das ist uns in jedem Fall gelungen.“

ETHAN HAWKE ...

... hat sich nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Drehbuchautor einen Namen gemacht. Als Schauspieler war er für den Tony® und den Oscar® nominiert und als Drehbuchautor für den Oscar®. Seine mutigen und differenzierten Charakterdarstellungen haben ihn weltbekannt gemacht. Hawke ist ein Künstler mit vielen Facetten, der nicht nur als Schauspieler und Drehbuchautor arbeitet, sondern sich auch als Romanautor einen gute Reputation erarbeitet hat. Derzeit ist Ethan Hawke in dem Film „New York, I love You“ im Kino zu sehen, einer funkelnden Hommage an die faszinierendste Metropole der Welt. Außerdem wirkt er unter der Regie von Antoine Fuqua in „Brooklyn’s Finest“ (deutscher Titel: „Das Gesetz der Strasse“) mit, einem Action-Thriller über die Leben von drei Polizisten in Brooklyn. Nebenbei ist er am Theater tätig und inszeniert für die New Group, einer künstlerisch-ambitionierten und sehr erfolgreichen Theater-Gruppe, Sam Shepards ‚A lie of the Mind’. Nach seinem Debüt 1985, in dem Film „Explorers – Ein phantastisches Abenteuer“ neben River Phoenix, hat Ethan Hawke in über 40 Filmen mitgewirkt, darunter „Der Club der toten Dichter“, „Before Sunrise“, „Reality Bites“, „Gattaca“, „Große Erwartungen“, „Die Newton Boys“, „Schnee der auf Zedern fällt“, „Hamlet“ , „Before Sunset“, „Training Day“, „Fast Food Nation“ , „Lord of War“ und „Tödliche Entscheidung“. Mit Regisseur Richard Linklater hat er an mehreren Projekten zusammengearbeitet („Fast Food Nation“, „Tape“, „Waking Life“, „Die Newton Boys“), doch die bekannteste Zusammenarbeit sind die Filme „Before Sunrise“ and „Before Sunset“, wo er gemeinsam mit Julie Delpy vor der Kamera stand. Das Drehbuch für „Before Sunset“, das das Trio gemeinsam verfasst hat, wurde 2004 in der Kategorie „Bestes adaptiertes Drehbuch“ für den Oscar® und den Writer’s Guild Award nominiert. Aber auch hinter der Kamera ist Ethan Hawke erfolgreich. Seine Debüt als Regisseur hatte er im Jahre 2001 mit dem Drama „Chelsea Wallls“, das er mit Uma Thurman, Kris Kristofferson, Rosario Dawson, Natasha Richardson und Steve Zahn in den Hauptrollen realisierte. 1996 veröffentlichte Hawke seinen ersten Roman, sein zweiter folgte im Jahre 2002. Beide Romane sind unter den deutschen Titeln „Hin und Weg“ und „Aschermittwoch“ auch in Deutschland erschienen.

WILLEM DAFOE ...

... hatte seine erste Rolle in dem Film „Heaven’s Gate“, von der er aber gefeuert wurde. Seine erste große Hauptrolle war in Kathryn Bigelows Film „Reich der Spidermaschine“. Seitdem hat er in über 60 Filmen mitgewirkt, in großen Hollywoodproduktionen wie „Spiderman“, „Mississippi Burning“, „Speed 2“ oder „Das Kartell“, ebenso wie in Independent-Filmen „Der blutige Pfad Gottes“, „Basquiat“ oder „So fern, und doch so nah“.
Seine Auswahl der Rollen hat ihm immer wieder die Möglichkeit gegeben mit großen Regisseuren zusammenzuarbeiten, wie Martin Scorsese („The Aviator“, „Die letzte Versuchung Christi“), Paul Schrader („Light Sleeper“, „Der Gejagte“), David Cronenberg („eXistenZ“), David Lynch („Wild at Heart“) William Friedkin („Leben und Sterben in L.A.“) oder Oliver Stone („Platoon“, „Geboren am 4. Juli“).
Er war zweimal für den Oscar® nominiert („Platoon“, „Shadow of the Vampire“) und einmal für den Goleen Globe® („Shadow of the Vampire“).
Zuletzt war Willem Dafoe in dem kontrovers diskutierten Film „Antichrist“ unter der Regie von Lars von Trier im Kino zu sehen.
Dafoe ist einer der Gründungsmitglieder der Wooster Group, einer in New York ansässigen, weltweit bekannten experimentellen Theatergruppe, für die er bis 2005 tätig war.

ISABEL LUCAS ...

... wurde in Melbourne, Australien geboren. Sie wuchs in Cairns auf und lebte außerdem in der Schweiz und in Kakadu, im Northern Territory Australiens. Sie spricht neben ihrer Muttersprache Englisch noch Deutsch und Französisch. Lucas hatte sich gerade an das Victorian College of Arts eingeschrieben als sie von der Schauspielagentin Sharron Meissner entdeckt wurde, die sie zum Vorsprechen für die Rolle der Kit Hunter in der australischen Soap-Opera „Home and Away“ bewegte. Obwohl Lucas nicht für die Rolle ausgewählt wurde, waren die Filmproduzenten dermaßen von ihr begeistert, dass sie extra für sie die Rolle der Tasha Andrews ausdachten. Diese Rolle als Tasha Andrews war ihre erste im australischen TV.
Den internationalen Durchbruch erzielte Isabel 2009 in der Rolle der Alice im zweiten Teil von Transformers – Die Rache. Eines ihrer aktuellen Projekte ist die Rolle der Anna Petrov in Amanda Janes „Kin“.

CLAUDIA KARVAN ...

... gehört zu Australiens bekanntesten Film- und Fernsehschauspielerinnen.
Zu den großen Filmproduktionen, in denen sie mitgewirkt hat, zählen Gillian Armstrongs „High Tide“, Philip Noyces „Echoes of Paradise“, „Paperback Hero“ neben Hugh Jackman und „Long Weekend“ mit Jim Caviezel.

SAM NEILL ...

... hat seit seinem Debütfilm in Roger Donaldson „Schlafende Hunde“ und seiner ersten großen Hauptrolle in „Meine brillante Karriere“ in über 80 TV- und Kinoproduktionen mitgewirkt. In Deutschland ist er vor allem durch seine Rolle in „Das Piano“ bekannt geworden, für die er auch mit dem AFI Award für den Besten Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, sowie durch den Blockbuster „Jurassic Park“. Weitere Produktionen, in denen er mitgewirkt hat, sind unter anderem „Perfect Strangers“, „Wimbledon“, „YES“ und „Der Pferdeflüsterer“, sowie in der Verfilmung nach Rudyard Kipling „Das Dschungelbuch“, mit Jason Scott Lee und John Cleese.
Derzeit arbeitet Sam Neill an den Dreharbeiten zur ABC-TV-Serie Happytown.

DIE SPIERIG-BRÜDER ...

Schon im frühen Alter von 10 Jahren begannen Peter und Michael Spierig ihre ersten Kurzfilme zu drehen. Während der High School hat Peter verschiedene Kurzfilme inszeniert und produziert, die ihm beim Queensland New Filmmakers Awards die Auszeichnung des „Most Promising New Filmmaker“ einbrachten.
Während ihrer gemeinsamen College-Zeit am Queensland College of Art (Peter machte seinen Bachelor of Arts in Film und TV, Michael in Graphic Design) haben die Brüder gemeinsam an Kurzfilmen gearbeitet.
Ihr Talent wurde von dem bekannten Werbefilmer Dick Mark entdeckt, der die beiden als Regisseure für TV-Spots engagierte. Aber auch während ihrer Zeit als Werbefilmer haben die Brüder weiterhin an eigenen Kurz-Filmprojekten gearbeitet. Ihren letzten Kurzfilm „The Big Picture“ konnten sie auf verschiedenen wichtigen nationalen und internationalen Festivals zeigen. Nach dem Screening auf dem Filmfestival in Rotterdam haben sie auch einen amerikanischen Verleiher für den Film gefunden.
Nach den vielen Erfahrungen, die sie als Regisseure von Kurzfilmen und Werbefilmer sammeln konnten, entschieden die Spierig-Brüder, sich nur noch den Entwicklung von Feature-Filmen zu widmen.
Lange überlegten sie, welches ihr erstes großes Kinoprojekt werden sollte. Da sich Low-Budget-Filmemachen und das Genre „Horror“ gut ergänzen und da sie beide große Genre-Fans sind, lag die Entscheidung auf der Hand. Da sie beide schon große Erfahrung in digitaler Computer-Technik und Special Effects gesammelt hatten, waren sie sich sicher, dass sie einen verhältnismäßig kleinen Low-Budget-Film wie eine große Kinoproduktion aussehen lassen konnten. Daraufhin schrieben sie das Drehbuch zu „Undead“ und setzten alle Hebel in Bewegung, um die finanziellen Mittel für das Projekt aufzubringen (sie verkauften dafür sogar ihr Auto). Stephen Boyle und sein kleines Team haben hunderte Masken und Special-Effects-Props hergestellt, um die Zombie-Horden und die Monster zu kreieren. Die größte Herausforderung für die Spierig-Brüder war es, die über 300 visual effects auf ihrem Laptop zu entwickeln. Sie haben sich darüber hinaus auch um den Schnitt und das Sound-Design gekümmert.
„Undead“ wurde auf 17 internationalen Filmfestivals aufgeführt,
darunter Edinburgh, Montreal, Toronto, Brüssel und Amsterdam. Auf dem
internationalen Filmfestival in Melbourne wurde der Film mit dem renommierten FIPRESCI-Preis ausgezeichnet. „Undead“ wurde in 41 Länder verkauft, und in USA und Canada durch Lionsgate verliehen. Mit Lionsgate sind Brüder seither eng verbunden.

DOWNS
Impressum